Am Neubau der Heinrich-Böll-Oberschule in Berlin-Spandau traten Rissbildungen in den Verblendschalen im Bereich der Abfangungsunterkonstruktion auf. Im Rahmen eines Schadensgutachtens wurden die Schadensursachen gewerkeübergreifend analysiert und technisch bewertet. Grundlage bildeten gezielte Untersuchungen vor Ort sowie vertiefende Prüfungen, ergänzt durch laborgestützte Analysen, wo diese forensisch sinnvoll waren. Neben der fachlichen Einordnung der Rissmechanismen wurden auch bauordnungs- und vertragsrechtliche Aspekte berücksichtigt, um eine belastbare Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen zu schaffen.